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Die wichtigsten Informationen für den Notfall


Geburt eines Kindes mit Verdacht auf EB

Wenn bei einem Baby nach der Geburt Blasen, offene Wunden oder fehlende Hautareale entdeckt werden, dann wird es mit Sicherheit rasch einem Kinderarzt vorgestellt. Dieser wird zunächst alle Diagnosen in Betracht ziehen, bei denen sich Blasen an der Haut bilden können. Sobald andere Erkrankungen (vor allem Infektionen) ausgeschlossen wurden, muss man sehr bald an eine Epidermolysis bullosa denken.
Um die Diagnose einer Epidermolysis bullosa stellen zu können, sind spezielle Untersuchungen erforderlich. Außer in Fällen, in denen die Erkrankung in der Familie bereits vorher beobachtet wurde, wird man dazu eine kleine Hautprobe benötigen, die im Regelfall unter einer lokalen Betäubung entnommen wird.

Zunächst gelten bei einem Unfall von einem EB-Betroffenen dieselben Regeln wie bei allen anderen Unfällen:

  • Ruhe bewahren
  • Hilfe holen
  • und: die Erhaltung des Lebens geht in jedem Fall vor.

Wenn lebensrettende Maßnahmen notwendig sind, wird keine Zeit sein, sich Gedanken über die Verletzlichkeit der Haut zu machen. Dann muss rasch und schnell reagiert werden, eventuelle Schädigungen der Haut wird man in diesem Fall leider in Kauf nehmen müssen.

Ein ernstes Problem kann vor allem dann auftreten, wenn eine künstliche Beatmung notwendig wird. Bei einer Intubation (= Einführen des Beatmungsschlauches in die Luftröhre) kann es bei Menschen mit einer schweren EB zu Schwierigkeiten kommen.

Wenn jemand mit EB ungeplant wegen einer plötzlichen Erkrankung in ein Krankenhaus aufgenommen werden muss, indem er oder sie nicht bekannt ist, muss das Krankenhauspersonal gleich von Anfang an über die erhöhte Verletzlichkeit der Haut bei EB informiert werden. Dann kann bereits bei der Erstversorgung von Erkrankten mit großer Vorsicht vorgegangen werden.