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Heilungschancen

zwei EB-Forscherinnen

Heilung ist möglich

Gibt es Heilung für Epidermolysis bullosa (EB)? Betroffene, Ärzte und Wissenschafter sind fest davon überzeugt, dass dies möglich ist, wenngleich eine ursächliche Heilung noch nicht in Sicht ist. 

Es zeichnen sich jedoch Therapieansätze und Linderungsmöglichkeiten in absehbarer Zukunft ab. Daher setzen die Wissenschafter alles daran, den Traum der "Schmetterlingskinder" so bald wie möglich zu erfüllen: ein Leben ohne Blasen, Schmerzen und erhebliche Einschränkungen.

Forschung ist der Schlüssel

Sehr erfreulich sind die jüngsten Entwicklungen in der EB-Forschung. Beispielweise beginnt im EB-Haus Austria demnächst ein erster Heilversuch. Dabei soll einer Patientin – zumindest stellenweise – wieder gesunde Haut gegeben werden.

Darauf aufbauend wollen die Forscher mit dieser Methode, der so genannten "Gen-Schere" – alle EB-Formen heilbar machen. Auch am Institut für molekulare Biotechnologie (Wien) wird an zukunftsweisenden Ansätzen geforscht. Hier werden Heilungsmöglichkeiten im Bereich Stammzellmedizin erforscht.

Darüber hinaus arbeitet eine Reihe von internationalen Forschergruppen an unterschiedlichen Therapieansätzen: Gentherapie, Zelltherapie, Proteintherapie, Wundheilung, Hautkrebsvorsorge etc. Die Forscher sind hochmotiviert und haben sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben: Heilung für die "Schmetterlingskinder".

Der Weg zur Heilung ist nur mit Spenden möglich.