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Internationale EB-Forschung

Ein globaler Wettlauf

Unter dem Motto "Vernetzen mit den Besten" hat DEBRA Austria in den letzten Jahren eine Reihe von Kooperationen mit den weltweit führenden EB-Forschern begonnen. Hier einige Beispiele unserer internationalen Kooperationspartner:

  • USA: Stanford University, Columbia University, The Jackson Laboratory, University of Colorado, University of Minnesota
  • Großbritannien: Durham University, Queen Mary University of London, King‘s College London
  • Frankreich: Association pour le Développement des Sciences Médicale
  • Irland: National University of Ireland
  • Italien: Centre for Regenerative Medicine University of Modena and Reggio Emilia

Die Forschungsstrategie von DEBRA sieht folgende Themenschwerpunkte vor:

  • Grundlagenforschung (Biologie und Genetik): nur über das genaue Verständnis der biologischen und genetischen Zusammenhänge kommt man zu neuen Therapieansätzen
  • Therapieentwicklung: mehrere Ansätze erscheinen erfolgsversprechend – Gentherapien, Zelltherapien, Proteintherapien und der Einsatz von therapeutischen Molekülen
  • Wundheilung und Hautkrebs bei EB

Exzellente Forschung

Wie kann man sicherstellen, dass die besten Projekte zur Umsetzung gelangen? Das Zauberwort heißt: Peer-Review-Verfahren. Hochwertige Forschung wird weltweit nach einem ähnlichen Schema begutachtet. Auch DEBRA Austria hält sich an dieses bewährte Prinzip (siehe unten). DEBRA International hat ein Expertengremium aus erstklassigen EB-Wissenschaftern und -Ärzten bzw. -Klinikern zusammengestellt - das sogenannte MSAP (Medical and Scientific Advisory Panel).

Aktuelle Mitglieder des MSAP (seit Dezember 2013)

Das MSAP tritt zwei Mal jährlich zusammen, um eingereichte Forschungsprojekte zu begutachten und nach einem Punktesystem – objektiv und transparent – zu bewerten. Die Kriterien hierbei sind:

  • Wissenschaftliche Qualität und Originalität
  • Machbarkeit bezüglich Zeitrahmen und Projektressourcen
  • Relevanz für Diagnose und Therapie von EB

Auf diese Weise ist gewährleistet, dass nicht die Meinung einzelner zur Auswahl von geförderten Projekten führt, sondern die Diskussion einschlägiger Experten eine optimale Förderentscheidung bringt.

Peer-Review

Wie funktioniert ein wissenschaftlicher Begutachtungsprozess = Peer-Review-Verfahren?

  • Ausschreibung: Der Fördergeber schreibt öffentlich – in Magazinen, auf Webseiten, etc. – aus, welche Art von Projekten gefördert werden soll (Forschungsgebiet, Anzahl der Projektpartner, welche Art von Institutionen, Laufzeit, Förderhöhe); üblicherweise gibt es einen definierten Einreichtermin.
  • Einreichungen: Entweder sind gleich Vollanträge gefordert (= einstufiges Einreichverfahren) oder interessierte Forscher können sich zunächst mit einem Kurzantrag (einer Projektskizze) bewerben; die aussichtsreichsten Kandidaten werden dann in einem nächsten Schritt dazu eingeladen, einen Vollantrag einzureichen (= zweistufiges Einreichverfahren).
  • Begutachtung/Jurysitzung: Ein Expertengremium aus dem Fachgebiet wird zusammengestellt, das die Projekte mit einem Punktesystem nach vorgegebenen Kriterien beurteilt. Üblicherweise lesen die Experten im Vorfeld die Anträge; die Endauswahl erfolgt dann meist im Rahmen einer Jurysitzung, bei der die Experten die Einzelbewertungen zusammenführen und eine endgültige Reihung vornehmen.
  • Förderzusage: Die Antragsteller, die im Punktesystem eine gewisse Grenze überschreiten, erhalten – entsprechend der verfügbaren Mittel im Fördertopf – eine Förderzusage, also ein Angebot des Fördergebers, dieses Projekt zu finanzieren. Die Zusage kann auch Bedingungen enthalten (etwa den Fokus auf ein bestimmtes Projektziel oder die Kürzung der veranschlagten Kosten).