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EB-Haus Forscher mischt verschiedene Flüssigkeiten in Reagenzglas

Die Erkrankung verstehen – Therapien erforschen
Forschung

Das Epidermolysis Bullosa Research Institute (EB RI), ein gemeinnütziges, translationales Forschungs- und Entwicklungsinstitut mit Sitz in Salzburg, widmet sich der Verbesserung des Lebens der "Schmetterlingskinder". 

Das Team des EB RI hat sich zum Ziel gesetzt, durch innovative Forschung zur Entwicklung lebensverbessernder Therapien und Diagnostiklösungen für “Schmetterlingskinder” beizutragen.

Forschung am EB Research Institute – Wissenschaft für innovative EB-Therapien

Aufbauend auf 20 Jahren Erfahrung in der EB-Forschung und durch enge Kooperationen mit internationalen Forschungspartnern, klinischen Netzwerken und PatientInnenorganisationen verbindet das EB RI Grundlagenforschung, präklinische Entwicklung und klinische Anwendung in einem durchgängigen Prozess. 

EB ist nicht nur eine Hautkrankheit, sondern kann vielfältige Symptome und Begleiterscheinungen verursachen. Schwere EB-Formen stellen PatientInnen vor besondere Herausforderungen, unter anderem durch chronische Wunden und ein erhöhtes Risiko für aggressive Hauttumore. Die Forschung ist daher breit angelegt und zielt darauf ab, diese komplexen Aspekte der Erkrankung durch wissenschaftliche Innovation anzugehen.

Translationaler Forschungsansatz

Ein zentraler Bestandteil der Forschung ist die Entwicklung und Optimierung therapeutischer Ansätze, die gezielt auf die molekularen Ursachen und Folgen von EB eingehen. Hierzu zählen sowohl gentherapeutische Strategien zur Korrektur krankheitsverursachender Mutationen, als auch die Identifikation von Wirkstoffen zur Behandlung von EB-assoziierten Tumoren. Zusätzlich befasst sich das Team mit der Erforschung der Rolle des Immunsystems in der Behandlung von Tumoren.

EB Biobank – Forschungsgrundlage mit PatientInnenproben

Gezielte Entwicklung neuer Behandlungen ist nicht ohne geeignetes Forschungsmaterial möglich. Daher betreibt das EB RI die EB Biobank. Darin werden systematisch biologische Proben (z. B. Blut, Hautgewebe, Blasenflüssigkeit) und dazugehörige klinische Daten gesammelt und aufbereitet. Diese Proben bilden eine wertvolle Grundlage, um die Erkrankung besser zu verstehen, neue Zielstrukturen für Behandlungen zu identifizieren und die Entwicklung innovativer Therapien zu beschleunigen. Durch detaillierte Datensätze erlaubt die Biobank außerdem Einblicke in Krankheitsverläufe und unterstützt die präzise Entwicklung zukünftiger Forschungsgebiete. 

Diagnostik und innovative Methoden

Neben therapeutischen Fragestellungen arbeitet das EB RI an der Weiterentwicklung sensibler und nicht-invasiver Diagnostikmethoden, um wichtige Begleiterscheinungen von EB wie Hauttumoren frühzeitig und zuverlässig zu erkennen. Innovative Screening-Ansätze helfen, klinische Risiken besser zu beurteilen und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wissenschaftliche Publikationen und offene Zusammenarbeit

Wissenschaftliche Ergebnisse werden regelmäßig in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und stehen als Grundlage für weiterführende Forschung zur Verfügung. Damit trägt das EB RI zur globalen Wissensbasis über EB bei.
Zusätzlich bietet das EB RI über die Open Innovation EB Platform externen Partnern Zugang zu patientenrelevanten Modellen und Ressourcen, um gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu unterstützen und die Entdeckung neuer Therapieoptionen zu beschleunigen.

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